Alternative Energieträger bei Neubauten

Einschränkung fossiler Heizungssysteme - Berücksichtigung der Ergebnisse der Alternativenprüfung

 

Was in Dänemark bereits Realität und im Bundesland Wien seit der letzten Novelle der Bauordnung de facto der Fall ist, sollte in der Steiermark auch möglich sein: Die weitest gehende Vermeidung des Einsatzes fossiler Energie zur Heizung und Warmwasserbereitung. Eine entsprechende Anpassung des Steiermärkischen Baugesetzes ist vorzunehmen.

In Übereinstimmung mit der geltenden Externe Verknüpfung Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden müssen gemäß den geltenden Bestimmungen des Steiermärkischen Baugesetzes bei der Errichtung neuer Bauwerke mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 1000 m2 alternative (Energie-) Systeme eingesetzt werden, sofern diese technisch, ökologisch und wirtschaftlich zweckmäßig sind.

Im Hinblick darauf, dass derzeit noch kein verbindliches technisches Regelwerk für die Durchführung der Prüfung auf die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes alternativer Energiesysteme vorliegt, ist die Ausarbeitung eines entsprechenden Regelwerks - bei gleichzeitiger Vorgabe zur Berücksichtigung eines Life-Cycle-Ansatzes - in Angriff zu nehmen.
Zudem ist die Auflage eines Beispielkatalogs für Mustergebäude geplant.