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Erneuerbare Energien

 

Erneuerbare Energieträger sind dadurch charakterisiert, dass bei sachgerechtem Umgang ihr Vorkommen selbst bei kontinuierlicher Entnahme nicht sinkt. Sie gelten außerdem als CO2-neutral und damit als klimaschonend. Bei der Energiegewinnung wird nämlich nur die Menge an Kohlendioxid frei, die im Energieträger selbst zuvor gebunden wurde. Ihre Förderung ist wegen dieser Eigenschaften auch Teil der Energiestrategie 2025.

Zum Thema Erneuerbare Energie und Ökostrom ist generell vorab anzumerken, dass die derzeitige Ökostromregelung der Jahre 2005 bis 2010 kaum Entwicklungen zuließ, wie sie in anderen EU-Staaten schon selbstverständlich sind. Österreich riskierte damit, die Vorreiterstellung bei einigen Technologien zur Ökostromproduktion endgültig zu verlieren und die innerhalb der EU eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen weit zu verfehlen. Dies hat wohl dazu geführt, dass sich die Bundesregierung im Juli 2011 mit einem geänderten "Ökostromgesetz 2012" bemühte, die Chance auf eine zukunftsorientierte Ökostrompolitik nicht vorüber gehen zu lassen. Die neue Regelung enthält ein angehobenes Fördervolumen (von € 21 Mio auf € 50 Mio) und einige neue Regelungen im Detail, insgesamt sind nunmehr die Rahmenbedingungen für die Bereitstellung von Ökostrom deutlich besser geworden.

Auch die Fotovoltaik, bisher wegen der enormen Diskrepanz zwischen Nachfrage an Anlagen und "Angebot" an Fördermitteln größtes Sorgenkind der Ökostromförderung profitiert von der Neuregelung, insbesondere wird wohl ein Großteil der bereits seit langem zur Förderung eingereichten Projekte realisiert werden können. Als Hilfe wird von Seiten des Energiebeauftragten ein aktualisierter Externe Verknüpfung Leitfaden Fotovoltaik 2011 zur Verfügung gestellt, in dem neben den technischen Gegebenheiten auch Aspekte der Genehmigung und die aktuellen Fördermöglichkeiten dargestellt sind.

Ein besonderes Interesse gilt Fotovoltaikanlagen mit zumeist mittlerer oder großer Leistung (200 kW bis mehrere MW), die über Beteiligungsmodelle finanziert werden. Allerdings ist die finanztechnische Konzeption derartiger Beteiligungsmodelle mit einigen Risiken verbunden. Deshalb wurde vom Landesenergiebeauftragten in Zusammenarbeit mit ecowatt erneuerbare energie GmbH ein Externe Verknüpfung Leitfaden für PV BürgerInnenbeteiligung 2012 verfasst, der die wichtigsten Regeln im Umgang mit derartigen Modellen erklärt und helfen soll, Fehler bei der Konzeption zu vermeiden.

Die Anzahl der Fotovoltaikanlagen ist während der letzten Jahre in der Steiermark stark angestiegen und es ist bei Weitem nicht möglich, alle guten Beispiele darzustellen. Einige davon sind aber gut dokumentiert.

Externe Verknüpfung Beispiele PV-Anlagen Steiermark