Forcierung Radland Steiermark

Forcierung Radland Steiermark

3-Säulen-Modell © Grafik FGM 2008
3-Säulen-Modell
© Grafik FGM 2008
Öffnet Originalbild in neuem Fenster: 3-Säulen-Modell
 

Das Verkehrsressort des Landes Steiermark (A16) hat in den letzten Jahren eine Neuausrichtung in der Radverkehrsförderung vollzogen. Nachdem seit den 1980er Jahren - bis heute - vorwiegend das touristische Radwegenetz und dessen Lückenschlüsse im Fokus gestanden waren, widmet man sich nun verstärkt der Förderung des Alltagsradverkehrs.

Ziele und Maßnahmen werden in der „Strategie Radverkehr Steiermark" durch das 3-Säulen-Modell „Planung und Infrastruktur, Kommunikation und Bewusstseinsbildung, Organisation und Rahmenbedingungen" vorgegeben. Damit die künftige Radverkehrsförderung noch effizienter ausgeführt werden kann, wird das Radverkehrspotenzial entlang von Entwicklungsachsen (S-Bahn, Haltestellen) und Schwerpunkträumen (Landesentwicklungsprogramm LEP2009) untersucht. Eine steiermarkweite Mobilitätserhebung (KOMMOD) - in Kooperation mit dem BMVIT - liefert dazu weitere Grundlagen.

Zur Unterstützung und Beratung aller regionalen PartnerInnen (Gemeinden, Städte etc.) wurde vor einiger Zeit ein flächendeckendes Netz von sogenannten „Radbeauftragten" für die gesamte Steiermark geschaffen (siehe auch: www.radland.steiermark.at/kontakt). Wie schon bisher werden auch künftig bewährte Maßnahmen zur Radverkehrsförderung fortgesetzt werden. Dazu zählen die Förderung von Radabstellanlagen, die Unterstützung von Projekten wie „Steiermark radelt zur Arbeit" oder „Bikeline - Mit dem Rad zur Schule".