Ausbau des S-Bahn - Systems

Ausbau des S-Bahn-Systems

Das kann die fertige S-Bahn © Land Steiermark
Das kann die fertige S-Bahn
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Die Entwicklung der 2007 eingeführten S-Bahn Steiermark übererfüllt die in das Leitprojekt gesetzten Erwartungen deutlich. Schon bei den Zählungen im Jahr 2012 war - im Vergleich zur Zeit vor der S-Bahn - ein Fahrgastplus von fast 40 % zu verzeichnen. Mehr als 40.100 Personen waren neu mit der S-Bahn unterwegs. Gründe dafür sind, dass das Angebot konsequent weiter vertaktet und verdichtet wurde. Im Infrastrukturbereich sind Strecken neu errichtet (Koralmbahn) bzw. massiv ausgebaut worden (zum Beispiel die Ostbahn, Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof) und GKB sowie STLB haben neue modernste Fahrzeuge.

Zu erwarten waren diese erfreulichen Werte mit der vollen Verkehrswirksamkeit der Ausbaustufe 1 der S-Bahn (= Fahrplan 2011 + 3 Jahre, weil Angebotsmaßnahmen erst nach ca. 3 Jahren voll greifen). Erst im Jahr 2014 sollten 30 % mehr Fahrgäste mit der S-Bahn unterwegs sein, umso erfreulicher, dass dieses Ziel längst übertroffen wurde.

Im Endausbau sollen rund 80 % mehr Kunden die S-Bahn nutzen (+ ca. 2.000 zusätzliche Fahrgäste, 5.000 Neueinsteiger insgesamt). Nach einer zum S-Bahn-Start vorgestellten Studie von Joanneum Research kann ein Autofahrer, der auf die S-Bahn umsteigt, seine Umweltauswirkungen um 70-94 % reduzieren.

Im Schnitt reduziert der steirische S-Bahn Fahrgast damit seine gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen um mehr als 15%. Die S-Bahn ist somit für die Steiermark die vorrangige Option einer zukunftsorientierten Verkehrspolitik.

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