Forcierung der Energieforschung

Forcierung der Energieforschung

 

Die Energieforschung hat stark an Bedeutung gewonnen, wobei die Steiermark diesbezüglich auf eine lange Tradition und aktuell auf eine hohe Forschungsdichte verweisen kann. Der Nutzen von Forschung besteht vornehmlich darin, die gewonnenen Erkenntnisse und Entwicklungen auch tatsächlich im Sinne von Innovationen in die Praxis umzusetzen.

So konnten beispielsweise unter langjähriger Führung der Steiermark entscheidende Verbesserungen der Technologie der thermischen Biomassenutzung erreicht werden, welche die heute so positive Entwicklung der Biomassenutzung erst umweltverträglich und damit auch eine erfolgreiche und international anerkannte wirtschaftliche Entwicklung möglich machte.
Ebenso kann die Steiermark auf 30 Jahre erfolgreiche Solarforschung zurückblicken. Es muss daher die Kooperation zwischen öffentlicher Hand, Industrie und Energiewirtschaft in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Demonstration und Anwendung verstärkt werden, und es sind dafür die notwendigen Strukturen und finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Mittels einstimmigem Grundsatzbeschluss der Steiermärkischen Landesregierung wurde 2012 eine Strategiearbeitsgruppe mit VertreterInnen der Forschungseinrichtungen, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand im politischen und planerischen Umfeld eingesetzt, die im Sommer 2012 eine gemeinsame Vision sowie erste Maßnahmen für eine Initiative „Externe Verknüpfung Green Tech Research Styria" erarbeitete.

Österreich ist wie andere Länder von einem zunehmenden Trend in Richtung Urbanisierung betroffen, der sich noch verstärken wird. Der im Rahmen der Initiative Green Tech Research Styria erarbeitete Leuchtturm „Externe Verknüpfung Smarte Lebenswelten" umfasst deshalb die Stadtentwicklung, aber auch die nachhaltige Regionalentwicklung.

Nachhaltige Konzepte zur umweltschonenden und ausreichenden Energiebereitstellung und Energieeffizienz können nicht losgelöst von neuen Mobilitäts- und Wohnkonzepten betrachtet werden.

Der Leuchtturm „Smarte Lebenswelten" fokussiert sich daher auf die drei zukunftsorientierten Themen:

  • Intelligente Gebäude,
  • grüne Mobilität und
  • dezentrale Energie und Stromversorgung mit zwei Querschnittsthemen
    • Materialien/Ressourcen/Recycling und
    • Klimawandel & Services

Um den Leuchtturm „Smarte Lebenswelten“ umzusetzen wurden zwei Projekte – Externe Verknüpfung DEZENT und WISSEN – in Teilbereichen unterstützt, wobei insbesondere das Projekt WISSEN zur Stärkung des geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Bereiches im Sinne der Forschungsstrategie des Landes Steiermark dient.