Erneuerbare Energie

Die Steiermark ist Österreichs führende Innovationsregion Energie

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Die Steiermark baut ihre Position als Nr. 1 Forschungs- und Technologiestandort im Bereich Green Tech aus: Im Rahmen der vom Klima- und Energiefonds ausgeschriebenen „Vorzeigeregionen Energie" sind alle drei für die finale Programmphase ausgewählten Konsortien steirisch geprägt. Mit 46 % der beantragten Förderungen für die Entwicklung neuer Energietechnologien im Gesamtwert von 380 Millionen Euro ist die Steiermark Spitzenreiter. Diese Meilensteine der Energiewende sollen nach finalem Zuschlag auf Einzelprojektebene bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden.

Im neuen Programm „Vorzeigeregionen Energie" des Klima- und Energiefonds wurden erstmals großflächige Leuchtturmprojekte für Technologien der Energiewende vergeben. Dabei setzten sich die drei steirisch geprägten Konsortien durch, die Lösungen für die größten Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung entwickeln und demonstrieren. 

Steiermark als Innovationslabor der Energiewende

„Steirische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zählen bei der Weiterentwicklung erneuerbarer Energien international zu den Vorreitern. Die Entscheidung des Klima- und Energiefonds stärkt den Wirtschafts- und Forschungsstandort Steiermark, weil wir damit die Zukunft der Energieversorgung wesentlich mitprägen werden", so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Der für Energie und Umwelt zuständige Landesrat Anton Lang betont: „Die Steiermark ist somit die einzige Region Österreichs, in der Leuchtturmprojekte zu allen Aspekten der Energiewende entstehen".

1. Green Energy Lab

Der Green Tech Cluster und die Energie Steiermark initiierten mit mehr als 100 Partnern das Green Energy Lab (www.greenenergylab.at). Durch die neuartige Integration von schwankenden Erneuerbaren wie Sonne und Wind sowie Wasserkraft und Biomasse in das Energiesystem wird die 100 % Versorgung mit erneuerbarem Strom und Wärme realisiert. Gelebte Open Innovation ermöglicht die großflächige Einbeziehung der Ideen von Kunden und Nutzern in die Forschungsprojekte der Unternehmen.

2. NEFI New Energy for Industry

Die Montanuniversität Leoben unterstützt bei NEFI Industrieunternehmen bei der Energiewende mit höherer Energieeffizienz und dem Einsatz von bis zu 100 % erneuerbaren Energien. Dabei baut NEFI auf die fortschreitende Digitalisierung, die neue Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Energiesystems und der Industrieprozesse schafft. Eine zentrale Rolle spielt das Innovationslabor NEFI_Lab, das von Thomas Kienberger, Professor an der Montanuniversität, geleitet wird.

3. WIVA Wasserstoffinitiative Power & Gas

Im österreichweiten Konsortium WIVA spielt das HyCentA an der Technischen Universität Graz als zentraler Engineering Partner eine entscheidende Rolle in der Mehrzahl der geplanten Wasserstoff-Projekte. Der Schwerpunkt von „WIVA" liegt auf Energieerzeugung durch Wasser, Wind, Sonne und die Nutzung von grünem Strom und grünem Wasserstoff als Energieträger für alle Anwendungen in Industrie, Verkehr und Haushalt.

Mehr als 50 Technologieprojekte bis 2025

In den thematischen Konsortien arbeiten rund 50 steirische Umsetzungsprojekte mit 100 Partnern wie AEE INTEC, AVL, ANDRITZ, E²T, Energie Steiermark, HyCentA, JOANNEUM RESEARCH, Montanuniversität Leoben, Technische Universität Graz oder S.O.L.I.D. Durch diese verstärkte Zusammenarbeit sollen mehr als 30 Energieinnovation „Made in Styria" für den weltweiten Export entstehen.

Dynamischer Hotspot für Green Tech

200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln im Green Tech Cluster innovative Energie- und Umwelttechnologien. Die Unternehmen wachsen hier mit durchschnittlich 12 % nahezu doppelt so schnell wie die Weltmärkte und beschäftigen in diesem Geschäftsfeld 21.000 Personen. Die Steiermark ist europäische Spitze mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 5,16 %.

Quelle: Land Steiermark / XI 2017