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Aufbau einer Energieausweisdatenbank

 

In Umsetzung des Artikel 18 der Externe Verknüpfung EU-Richtlinie 2010/31/EU und der Einführung des unabhängigen Kontrollsystems muss eine Datenbank für Energieausweise als Grundlage für die Kontrollaufgabe vorhanden sein, aber auch für energiepolitische Aufgaben ist die Einsicht in die vorhandenen Energieausweise, die Entwicklung einzelner Komponenten und der Qualität der Gebäude insgesamt von besonderer Bedeutung.

Gemeinsam mit den Bundesländern Salzburg und Kärnten wurde bereits in den vergangenen Jahren die Externe Verknüpfung Datenbank ZEUS aufgebaut, welche zunächst alle Energieausweise für die von der steirischen Wohnbauförderung unterstützten Einfamilienhäuser enthielt, später wurde das auch auf andere Gebäude im Rahmen der Wohnbauförderung ausgeweitet. Zudem wurde das Angebot der Registrierung in der ZEUS-Datenbank auch an steirische Gemeinden gerichtet und bis Ende 2013 machten bereits zahlreiche Gemeinden davon Gebrauch.

In Umsetzung der Richtlinie muss allerdings die Gesamtheit der ausgestellten Energieausweise, sowohl auf der Basis baurechtlicher Vorschriften wie auch nach den bundesrechtlichen Vorgaben, erfasst und geprüft werden. Es ist deshalb notwendig, die Datenbank auf alle ausgestellten Energieausweise auszuweiten (und davon einen signifikanten Prozentsatz zu prüfen), das bedeutet, jedoch, dass erst noch gesetzliche Grundlagen, sei es auf Bundes- oder Landesebene, geschaffen werden müssen, um die nicht baurechtlich begründeten Energieausweise überhaupt erfassen zu können.

Externe Verknüpfung Energieausweisdatenbank Steiermark (ZEUS Steiermark)